Archives: Februar 2016

23. 02. 2016

676. radio%attac - Sendung, 22. 02. 2016

Politische Lieder

Es geht heute um politische Lieder. Warum singen Menschen heute, 2016, politische Lieder? Was sind politische Lieder eigentlich?
Unsere Kollegin Judit Kovacs besuchte Alberts Bücherladen im 12. Wiener Gemeindebezirk, wo sich einmal im Monat Menschen treffen, die politische, wie sie sagen widerständige Lieder singen – mit Chris Perterka: „Ich mache seit über 40 Jahren Musik, darunter Blues, Folk, Rock, unkitschige Wienerlieder und linke Politlieder“ – steht auf seiner Homepage.
http://www.chris4erpeterka.com/

Zur Sendung via http://cba.fro.at/308895
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Gestaltung: Judit Kovacs

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 23. 02. 16

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15. 02. 2016

675. radio%attac - Sendung, 15. 02. 2016

1. DIEM25/1
Obwohl sich die Mächtigen in Europa so um ihre weltweite Wettbewerbsfähigkeit, um Migration und Terrorismus sorgen, jagt ihnen nur eines wirklich Angst ein: die Demokratie! Denn eine Herrschaft der Völker Europas, eine Regierung durch den Demos ist ihr gemeinsamer Alptraum.
Soweit der Beginn von „EIN MANIFEST FÜR DIE DEMOKRATISIERUNG EUROPAS“.
Vorige Woche traf man sich in Berlin um zu starten. Ein Beitrag von unserem Kollegen Surya Knöbel.
http://diem25.org/de/

2. Robert Misik: "Kaputtalismus"
Und bleiben wir gleich in Rufweite des Themas und stellen eine interessante Frage: „Stirbt der Kapitalismus?“
Was vor zwei Jahrzehnten noch undenkbar war, wird nun selbst in den Kreisen renommierter Ökonomen diskutiert. Der ehemalige amerikanische Finanzminister Lawrence Summers etwa sprach von einem langfristigen Trend der Stagnation und der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman hält einen permanenten Niedergang für eine realistische Option. Der Journalist und Autor Robert Misik stellt in seinem Buch "Kaputtalismus" die Frage, ob der Kapitalismus sterben wird und wenn ja, ob uns dies glücklich machen würde. Nach den Indizien „Ende des Nachkriegsbooms“ inklusive niedriges Wachstum und sinkende Produktivitätszuwächse und „Kreditexplosionen“ kommt Misik zu einem dritten Indiz.
Zu hören und zu sehen war diese Buchpräsentation im Kreiskyforum in Wien, das Buch erscheint im „Aufbau-Verlag“.
http://www.aufbau-verlag.de/index.php/kaputtalismus.html
http://www.kreisky-forum.org

3. DIEM25/2
Und a propos Aufbau: Zum Abschluss noch ein Kommentar unserer Kollegin Juliane Vatter – überschrieben mit: „Carpe DIEM vīgintī quīnque“


Zur Sendung via http://cba.fro.at/308264
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Gestaltung: Surya Knöbel, Juliane Vatter, Gerhard Gutschi

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 15. 02. 16

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01. 02. 2016

673. radio%attac - Sendung, 01. 02. 2016

1. Gemeinwohlökonomie.
Unter dem Titel „Fünf Jahre Gemeinwohlökonomie und das Projekt Bank für Gemeinwohl. Eine andere Ökonomie ist möglich. “ fand eine Pressekonferenz am 21.1.2016 in der Bank für Gemeinwohl, in Wien statt. Die Gemeinwohlökonomie bezeichnet sich als ethisches, ökologisch nachhaltiges Wirtschaftsmodell und findet auch in anderen Ländern Unterstützung. Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat mit einer eindeutigen Mehrheit von 86 % beschlossen, über das Modell der Gemeinwohlökonomie im Europaparlament zu diskutieren. Dazu bezeichnet sich die Bank für Gemeinwohl als erste ethische Alternativbank Österreichs und entsteht als freie Genossenschaft. Unsere Kollegin Elfriede Morales informierte sich.
Die Gemeinwohlökonomie und das Projekt Bank für Gemeinwohl veranstalten am 13. Februar 2016 – also in etwas weniger als 2 Wochen - ein Fest im Volkstheater in Wien. Das Programm beinhaltet Performance mit prominenten Künstlern wie z.B. Konstantin Wecker und Artemis Stavridi, politisches Gespräch mit Wirtschaftsexperten und Informationen zur Alternativbank. Weitere Informationen gibt es unter www.ecogood.org .

2. Gerald Hüther: Schule und Gesellschaft - die Radikalkritik
Und wenn man den Faden nun weiterspinnt und zu jener dubiosen Bank in Kärnten kommt, die uns alle mit 3.700,- pro Person belastet, dann ist es nicht nachzuvollziehen, dass die Menschen, die sogenannten Normalbürger, die kleinen Leute also, immer wieder jene Gruppierungen begünstigen, in deren Nachbarschaft trübe Geschäfte getätigt wurden. Nun stellt sich die Frage, wo liegt der Hund begraben? Versuchen wir also einen Blick zu den Wurzeln: Starten wir einen Erklärungsversuch. Schule in ihrer jetzigen Form funktioniere einfach nicht mehr, erklärt Prof. Gerald Hüther, Hirnforscher an der Universität Göttingen. Ein allgemein akzeptiertes Beziehungsmuster, das andere Menschen zu Objekten degradiert, mache die Gesellschaft kaputt.
http://gerald-huether.de/

3. Robert Misik: Mindestsicherung – zumindest!
Nun und als Abrundung noch einige Rechenbeispiele von Robert Misik.
Thema: Mindestsicherung – zumindest!
http://misik.at/

Zur Sendung via http://cba.fro.at/307141
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Gestaltung: Elfriede Morales, Robert Misik, Gerhard Gutschi

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 01. 02. 16

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