20. 03. 2017

732. radio%attac - Sendung, 20. 03. 2017

1. ETHISCHER WELTHANDEL - Alternativen zu TTIP, WTO & Co
Geht die Ära des Freihandels nach den Wahlen in den USA zu Ende? Was kommt nach CETA,
TTIP und TTP? Christian Felber, Initiator der internationalen Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung
und Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien, hat ein ethisches Wirtschaftsmodell entwickelt,
dessen oberstes Ziel das Wohl von Mensch und Umwelt ist. In seinem neuen Buch „Ethischer
Welthandel“ entzaubert er die „Freihandelsreligion“ und stellt eine überzeugende Alternative zu
WTO & Co vor.
http://www.christian-felber.at/kontakt.php
Beitrag von Cilli Supper-Schmitzberger

2. Strategien gegen Konzernmacht
Die Macht der Konzerne erstreckt sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche: unter anderen
das Finanzwesen, die Landwirtschaft - Stichwort Saatgut -, den Handel und das Bildungswesen.
Solange das Wirtschaftssystem profitorientiert ist und auf Wettbewerb basiert, wird es Konzerne
geben. Kleine Reformen ändern daran nichts. Der Kampf gegen die Konzernmacht ist also immer
auch ein Kampf gegen das Wirtschaftssystem.
Lisa Mittendrein stellte am Dienstag, den 7.3. im Aktionsradius Wien fünf Strategien für die
politische Arbeit vor, die Attac ausgearbeitet hat und die 2016 in dem Sammelband "Konzernmacht
brechen! Von der Herrschaft des Kapitals zum Guten Leben für Alle"
im mandelbaum-Verlag
veröffentlicht wurden.
http://www.mandelbaum.at/books/806/7666
Beitrag von Sebastian Ludyga

3. THEORAL: Lebensrealitäten und künstlerische Freiheit
Wie es möglich ist, unter den existierenden gesellschaftlichen Verhältnissen das zu tun, wozu man
sich berufen oder hingezogen fühlt? Das ist die zentrale Frage, der Philipp Schmickl in seiner Buch-
reihe "THEORAL ~ oral music histories and interesting interviews" nachgeht. Es handelt sich dabei
um eine nach allen Seiten offene Sammlung von mündlich überlieferter Geschichte der creative music
(improvisierte, experimentelle, Neue, Jazz, &c. Musik), die von der Künstlerin Karin Weinhandl illustriert
wird.
Buch Nummer 13, "Konkrete Abstraktionen", wird am 26. März im Rhiz, Gürtelbogen 37, 1080 Wien,
vorgestellt. Darin finden sich die "philosophischen Biographien” von Angélica Castelló und Burkhard Stangl,
die beide in Wien leben. Bei der Release Party sind sie gemeinsam mit dem Gitarristen und Elektroniker
Peter Kutin live zu hören.
Alle Informationen auf www.theoral.org
Beitrag von Gisi Linschinger

Redaktion: Cilli Supper-Schmitzberger, Sebastian Ludyga, Gisi Linschinger, Gerhard Gutschi

Zur Sendung via http://cba.fro.at/336808
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192 |


Beitrag von Gerhard Gutschi (Profil) am 20.03.17
Kommentar abgeben (bisher 0 Kommentare)

13. 03. 2017

731. radio%attac - Sedendung, 13. 03. 2017

1. Steuertricks und Konzernmacht
Internationale Konzerne schleusen ihre Einkünfte und Gewinne teils auf legale, teils auf illegale
Weise an den Steuersystemen der Länder vorbei, in denen sie die Gewinne erzielt haben. Den
Staaten entgehen dadurch hunderte Milliarden an Einnahmen. Diesen Steuerausfall müssen andere,
insbesondere ArbeitnehmerInnen, kompensieren.
Der Steuerexperte Gerhard Zahler-Treiber erklärte in seinem Impulsreferat bei der Podiums-
diskussion "Steuertricks und Konzernmacht" im Aktionsradius Wien am 7. März, welche konkreten
Steuertricks in der Vergangenheit angewandt wurden und welche heute angewandt werden. Welche
demokratischen Handlungsspielräume und Gegenstrategien sozialer Bewegungen es gibt, um die
Konzernmacht zu brechen, wird Attac-Österreich-Referentin für Finanzmärkte Lisa Mittendrein in der
nächsten Sendung darstellen.
Die Ausstellung "Steuer-Tricks: Wer bietet weniger?" der Arbeiterkammer Oberösterreich ist
noch bis 29. März im Aktionsradius Augarten in Wien zu sehen.
Ein Beitrag von Gisi Linschinger.
https://www.aktionsradius.at/

2. "Hunger.Macht.Profite"
Die Dokumentarfilm-Reihe „Hunger.Macht.Profite.8 - die Filmtage zum Recht auf Nahrung“ tourt
wieder durch Österreich vom 09. 03. - 10. 04. 2017 - ein Beitrag von Gerhard Gutschi
http://www.hungermachtprofite.at/

3. Sieben-Stock-Dorf
Recht hat sie: Barbara Nothegger hat ein Buch geschrieben mit dem Titel "Sieben Stock Dorf"
über ihr Experiment mit „Gemeinschaftliches Wohnen und Leben“ und warum ihr das so gut tut -
ein Beitrag von Judit Kovacs
http://www.residenzverlag.at/?m=30&o=2&id_title=1862

Redaktion: Gisi Linschinger, Gerhard Gutschi, Judit Kovacs

Zur Sendung via http://cba.fro.at/336366
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192 |


Beitrag von Gerhard Gutschi (Profil) am 13.03.17
Kommentar abgeben (bisher 0 Kommentare)

07. 03. 2017

730. radio%attac - Sendung, 06. 03. 2017

Vier positive Signale: 1.) öffentl. Eigentümerregister, 2.) Hunger.Macht.Profite.,
3.) Dresdnerhof: „Mahlzeit!“, 4.) Barbara Nothegger: „Sieben-Stock-Dorf"

1.) Erfolg: Das EU-Parlament ist für öffentliche Eigentümer-Register - ein Beitrag von
Cilli Supper-Schmitzberger
2.) Endlich wieder: Die Dokumentarfilm-Reihe „Hunger.Macht.Profite.8 - die Filmtage
zum Recht auf Nahrung“ tourt wieder durch Österreich vom 09. 03. - 10. 04. 2017 - ein
Beitrag von Gerhard Gutschi
3.) Hut ab: Der Gastronom Manuel Schmidt vom Dresdnerhof in Wien lud im Winter
Obdachlose gratis auf eine warme Mahlzeit ein - Fortsetzung folgt! - ein Beitrag von
Augustine Wöss; und
4.) Recht hat sie: Barbara Nothegger hat ein Buch geschrieben mit dem Titel "Sieben-Stock-Dorf"
über ihr Experiment mit „Gemeinschaftliches Wohnen und Leben“ und warum ihr das so gut
tut - ein Beitrag von Judit Kovacs

Gestaltung der Sendung: Judit Kovacs

Zur Sendung via http://cba.fro.at/335802
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192 |


Beitrag von Gerhard Gutschi (Profil) am 07.03.17
Kommentar abgeben (bisher 0 Kommentare)

27. 02. 2017

729. radio%attac - Sendung, 27. 02. 2017

1. Aufruf zur Populistenpause
Unsere Aufmerksamkeit ist ein wertvolles Gut. SOS Mitmensch startet daher am 1. März ein
Experiment: Einen Monat lang schenken wir der populistischen und extremen Rechten unsere
Aufmerksamkeit nicht. Mehr Informationen auf www.sosmitmensch.at

2. Todesstunde der Orchideen
Am 21. Februar waren Klara Löffler, Professorin für Europäische Ethnologie, Andreas Spiegl
vom Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Akademie der bildenden Künste und
der systemische Berater Ernst Schwager im Aktionsradius Wien zu einer Diskussionsveranstaltung
mit dem Titel „Todesstunde der Orchideen“ geladen. Was mit einer Einführung zur Bedeutung von
sogenannten Orchideenfächern begann, brachte neue Erkenntnisse über die Veränderungen im
Wissenschaftsbetrieb angesichts der Durchsetzung von wirtschaftlichen Logiken im Bildungssektor.

3. Geld regiert die Welt
Am 7. März beginnt im Aktionsradius Wien die Veranstaltungsreihe „Geld regiert die Welt – Aber wer
regiert das Geld?“ mit der Ausstellungseröffnung „Steuertricks und Konzernmacht“. Lisa Mittendrein
und Gerhard Zahler-Treiber diskutieren zum Thema „Von der Herrschaft des Kapitals zum Guten Leben
für Alle“.

Redaktion: Gisi Linschinger, Gerhard Gutschi

Zur Sendung via http://cba.fro.at/335312
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192 |


Beitrag von Gerhard Gutschi (Profil) am 27.02.17
Kommentar abgeben (bisher 0 Kommentare)

20. 02. 2017

728. radio%attac - Sendung, 20. 02. 2017

1. CETA durchgewunken
Das EU-Parlament stimmte mit großer Mehrheit für das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen
CETA, aber der internationale Widerstand geht weiter.
Unsere Kollegin Cilli Supper-Schmitzberger berichtet.

2. ABC des Effizienzdenkens
Am 7. Februar war die Erziehungswissenschaftlerin und Autorin Marianne Gronemeyer im
Aktionsradius Wien zu Gast.
Heute hören Sie Teil 2 des ABC des Effizienzdenkens.
Ein Beitrag unserer Kollegin Gisi Linschinger.
Musik: Inga Lynch – Enjoy the Ride (Album Stella, 2013)
www.ingalynch.com
Veranstaltungshinweise / Aktionsradius Wien:
21.2.: Todesstunde der Orchideen: Diskurs zum Wissenschaftsbetrieb
mit Klara Löffler (Univ. Wien, Institut für Europäische Ethnologie), Andreas Spiegl (Institut für Kunst-
und Kulturwissenschaften an der Akademie der bildenden Künste) und anderen
7.3.: Beginn der Veranstaltungsreihe „Geld regiert die Welt – Aber wer regiert das Geld?“ mit der
Ausstellungseröffnung „Steuertricks und Konzernmacht“. Lisa Mittendrein und Gerhard Zahler-Treiber
diskutieren zum Thema „Von der Herrschaft des Kapitals zum Guten Leben für Alle“

3. Budapest: Lukacs-Denkmal demontiert
Der Budapester Stadtrat hat auf Antrag der neofaschistischen Jobbik-Partei beschlossen ein Denkmal
des jüdisch-marxistischen Philosophen Georg Lukács im Szent-István Park der ungarischen Hauptstadt zu
entfernen. Der Rabbiner Joel Berger kommentiert in der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine: „Man muss
kein Marxist sein, um Lukász als bedeutende Persönlichkeit der Geisteswissenschaft zu würdigen. Zumal
ist es offensichtlich, dass die Demontage des Denkmals dem Marxisten Lukács und dem Juden Lukács gilt.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Luk%C3%A1cs
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27696

4. Dritte Piste nicht gelandet
Jutta Matysek interviewt Wolfgang Rehm von der Umweltschutzorganisation VIRUS zu einem aktuellen
Entscheid zur 3. Piste am Flughafen Wien-Schwechat und einem Ölunfall in der Lobau.

Redaktion: Laura Hörner, Cilli Supper-Schmitzberger, Gisi Linschinger, Jutta Mattysek, Gerhard Gutschi

Zur Sendung via http://cba.fro.at/334913
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192 |


Beitrag von Gerhard Gutschi (Profil) am 20.02.17
Kommentar abgeben (bisher 0 Kommentare)

13. 02. 2017

727. radio%attac - Sendung, 13. 02. 2017

1. Die Diktatur des Effizienzdenkens
Am 7. Februar war die Erziehungswissenschaftlerin und Autorin Marianne Gronemeyer zu Gast im
Aktionsradius Wien und teilte dort ihre Überlegungen zur Ökonomisierung aller Lebensbereiche,
insbesondere des Gesundheitswesens. Heute und in den nächsten Wochen hören Sie ein ABC des
Effizienzdenkens. In dieser Sendung nun die Buchstaben A wie Apokalyptische Reiter, E wie Effizienz,
D wie Dienstleistung und V wie Verteilungsgerechtigkeit. Ein Beitrag von Gisi Linschinger.
Musik: Inga Lynch - Sometimes it Doesn't Matter (Album Tossed and Turned, 2016)
www.ingalynch.com

2. Kongress: „Ein gutes Leben für alle!“
Und weil wir schon beim guten Leben sind weiter im Thema:
„Die Gutes Leben für alle-Kongresse sind transdisziplinäre Vernetzungsräume, in denen über zeitgemäße
Utopien diskutiert wird, die als Kompass dienen können, um in der aktuellen Übergangszeit Alternativen
und neue Ansätze auszuloten.“ – so klug steht es im Programm des 2. Kongresses „Gutes Leben für alle“,
der letzte Woche an der WU Wien stattgefunden hat. Etwas anschaulicher sind da die 5 Thesen von Univ.
Prof. Andreas Novy. Aufgezeichnet von unserer Kollegin Karin Schuster.

3. Mit der Keule
Jetzt wird es ein bisserl militanter. Wie es aussieht, hat man in manchen politischen Kreisen die Keule
ausgepackt, weiß unsere Kollegin Cilli Supper-Schmitzberger.

4. radio%attac wird 14!
Im Februar 2003 war es, dass radio%attac zum ersten Mal via Radio Orange in Wien zu hören war.
14 Jahre später hört man es von Norddeutschland über die Schweiz bis nach Kärnten und natürlich im
Internetz. Alsdann: „Hoch suist leem!!!“

Redaktion: Gisi Linschinger, Karin Schuster, Cilli Supper-Schmitzberger, Gerhard Gutschi

Zur Sendung via http://cba.fro.at/334383
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192
|


Beitrag von Gerhard Gutschi (Profil) am 13.02.17
Kommentar abgeben (bisher 0 Kommentare)

06. 02. 2017

726. radio%attac - Sendung, 06. 02. 2017

Hans-Jürgen Jakobs: „Wem gehört die Welt? – Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus“
Der erste umfassende Report über die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus.

Sie heißen Larry Fink, Stephen Schwarzman oder Abdullah bin Mohammed bin Saud Al-Thani. Mit ihren Billionen
schweren Fonds legen Blackrock, Blackstone oder Qatar Investment mehr Geld an als Deutschland erwirtschaftet.
Sie dominieren längst die zentralen Felder der Weltwirtschaft und konzentrieren Geld und Einfluss wie nie zuvor.
Doch wer sie wirklich sind und welche Ziele sie verfolgen, wusste bisher niemand.

Hans-Jürgen Jakobs stellte in der Hauptbücherei in Wien sein Buch vor. Sein Gesprächspartner ist Christian
Felber
, der Moderator ist der Journalist Joseph Gepp. Aufgemerkt und in Form gebracht von unserem Kollegen
Roland Ulbrich.

Zur Sendung via http://cba.fro.at/333900
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192 |


Beitrag von Gerhard Gutschi (Profil) am 06.02.17
Kommentar abgeben (bisher 0 Kommentare)

30. 01. 2017

725. radio%attac - Sendung, 30. 01. 2017

1. Das andere Amerika
Keine Zeitung, keine Zeitschrift, kein Leitmedium, keine Boulevardzeitung, kein Radio- und
TV-Programm, nichts und niemand scheint ohne Donald Trump, den 45. Präsidenten der
Vereinten Staaten von Amerika auszukommen. Bei diesem Überhang und wenn man die
diversen Analysen und Berichte berücksichtigt, drängt sich irgendwie die Frage auf: „Wer
sind diese Amerikaner?“ Mit Hilfe unserer Kollegen von Kontext TV haben wir nun versucht,
das „andere“ Amerika sichtbar zu machen.
http://www.kontext-tv.de/

2. Weltwirtschaftsforum 2017 in Davos
Nach dem „anderen“ Amerika, das in der öffentlichen Berichterstattung nur sehr marginal
vorkommt, zu einer auch nicht so toll verbreiteten aber sehr wichtigen Analyse von Attac
Österreich
, zu Gehör gebracht von Cecilia Supper, Thema: Weltwirtschaftsforum 2017 in
Davos
http://www.attac.at/

Redaktion: Cecilia Supper, Gerhard Gutschi, Kontext TV

Zur Sendung via http://cba.fro.at/333462
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192 |


Beitrag von Gerhard Gutschi (Profil) am 30.01.17
Kommentar abgeben (bisher 0 Kommentare)

23. 01. 2017

724. radio%attac - Sendung, 23. 01. 2017

1.) Volksbegehren gg. TTIP, CETA und TiSA
„Liebe alle, die Volksbegehren-Woche steht vor der Tür. Das ist die wichtigste Zeit überhaupt,
denn jetzt können wir Menschen nicht nur informieren, sie können auch sofort unterschreiben gehen. …“
So weit ein Aufruf von Valentin Schwarz, der Tiebfeder gegen TTIP, Ceta und TiSA bei Attac
Österreich. Wir haben ihn nun gebeten, die Hauptargumente für uns nochmals zusammenzufassen.

2. Saatgut-Fest
Schenken, Tauschen, Kaufen, Kinderprogramm, Projektpräsentationen, Saatgutquiz,
Samstag 28.01., 15:00 – 19:00, Forum Stadtpark, Graz – soweit die Ankündigung.
Und was steckt dahinter?
Saatgut ist die Grundlage unserer Ernährung und damit auch mitverantwortlich für den Fortbestand
unserer Gesellschaften. Wenn wir uns zukünftig trotz Klimawandel gut und selbstbestimmt ernähren
können wollen, brauchen wir eine große Vielfalt samenfester Kulturpflanzensorten, die wir an die sich
verändernden Umweltbedingungen anpassen können. Um dazu einen Beitrag zu leisten und damit wir
uns beim Gärtnern an einer wachsenden Vielfalt erfreuen können, tauschen und schenken wir samen-
festes (d.h. sortenrein vermehrbares) Saatgut verschiedenster Gemüse, Kräuter, Heilpflanzen und
Blumen. Soweit weiter im Text der Festveranstalter.
Unsere Kollegin Karin Schuster sprach mit Josef Obermoser, dem Initiator des Festes, über das
„Entgegenhalten im Kleinen“ den großen Konzernen gegenüber.
Mehr Infos: https://www.facebook.com/events/352350761797697/

3.) greenpeace-Proteste gegen Bayer
Aktivistinnen und Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace brachten vergangene Woche
hunderte tote Hummeln und Bienen zur Österreich-Zentrale des Chemiegiganten Bayer. Mit weißen
Schutzanzügen bekleidet setzten sie so ein Zeichen gegen den Verkauf von Pestiziden, die für Blüten-
besucher giftig sind. Greenpeace fordert Bayer daher auf, die tödlichen Wirkstoffe umgehend vom
österreichischen Markt zu nehmen.
„Wenn wir Bienen, Hummeln und Co. retten wollen, müssen wir jetzt handeln. Bayer hat schon viel zu
lange vom Verkauf von für Bienen und Hummeln gefährlichen Pestiziden profitiert“, sagt Sebastian
Theissing-Matei
, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace Österreich. Unsere Kollegin Jutta Matysek
sprach mit ihm.

4.)Women´s March in Vienna
Als Antwort auf den Wahlkampf von Donald Trump und seine menschenverachtende Rhetorik fand
am Samstag, den 21. Jänner, in Washington einer der größten Protest-Märsche in der Geschichte der
Vereinigten Staaten von Amerika statt. Mehr als eine halbe Million Menschen marschierten am ersten
Tag der Amtszeit des 45. Präsidenten der USA beim “Women’s March on Washington” mit, um gegen
seine Politik zu protestieren und Solidarität mit all jenen zu zeigen, die er beleidigt, dämonisiert und
bedroht hat.
Weltweit wurden Solidaritäts-Märsche organisiert, um ein feministisches und antirassistisches Zeichen
setzen. So auch in Wien. Unsere Kollegin Gisi Linschinger war live dabei.

Redaktion: Jutta Matysek, Gisi Linschinger, Karin Schuster, Gerhard Gutschi

Zur Sendung via http://cba.fro.at/332978
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192
|


Beitrag von Gerhard Gutschi (Profil) am 23.01.17
Kommentar abgeben (bisher 0 Kommentare)

16. 01. 2017

723. radio%attac - Sendung, 16. 01. 2017

1. Verband für gemeinwohlorientierte Genossenschaften
Am 15. Dezember, also vor fast genau einem Monat, wurde dem Förderungs- und Prüfungsverein
gemeinwohlorientierter Genossenschaften der Anerkennungsbescheid des Wirtschaftsministers
zugestellt. Damit ist der Weg frei für einen neuen Weg des Wirtschaftens. Vorige Woche wurde nun
der Verband der Öffentlichkeit vorgestellt und radio%attac war dabei. Unser erster Gesprächspartner
war der legendäre Schremser Schuherzeuger Heini Staudinger.
Als nächstes Lisa Muhr von der Firma „Göttin des Glücks“. “Göttin des Glücks” ist Best Practice
aus Österreich und zählt seit ihrer Gründung 2007 zu den PionierInnen in der öko-fairen Modewelt.
Und nun zu Heidemarie Rest-Hinterseer, einem Vorstandmitglied im Verband mit ihrem persön-
lichen Schwerpunkt – die Genossinnenschaften.
http://www.rueckenwind.coop/
http://www.rueckenwind.coop/genossenschaftswesen

2. Rettet die Mur
Am Feiertag, dem 6. Jänner rief die Plattform „Rettet die Mur“ zu einem „Dreikönigsmarsch“ gegen
ein Murkraftwerk in Graz-Puntigam auf. Rund 1000 Menschen kamen trotz klirrender Kälte. Gestartet
wurde an der Hauptbrücke, dann führte der Weg entlang des Flusses durch das Gebiet das vom Bau
der Staustufe betroffen wäre und endete am Puchsteg. Sie hören Teile des Mitschnitts der Abschluss-
kundgebung.
http://www.rettetdiemur.at/

3. Ari Rath
Im Alter von 13 Jahren gelang dem geborenen Wiener Ari Rath im November 1938 die Flucht nach
Palästina. Dort war er Gründungsmitglied des Kibbuz Hamadia, in dem er auch lange Jahre lebte.
Nach seinem Studium der Zeitgeschichte und Volkswirtschaft arbeitete als Journalist bei der renommier-
ten Jerusalem Post, die er später als Chefredakteur leitete. Unverändert ist er vehementer Verfechter
einer friedlichen Koexistenz von Israelis und Palästinensern. 2007 nahm er neben seiner israelischen
Staatsbürgerschaft auch die österreichische an. Nun ist Ari Rath in Wien gestorben. Aus diesem Grund
ein kurzer Ausschnitt aus einem Interview mit diesem Unermüdlichen und Unbeugsamen, das unser Kollege
Herbert Gnauer im Jahre 2015 geführt hat .
https://de.wikipedia.org/wiki/Ari_Rath

Redaktion: Gerhard Gutschi, Jutta Matysek, Herbert Gnauer

Zur Sendung via http://cba.fro.at/332428
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192
|


Beitrag von Gerhard Gutschi (Profil) am 16.01.17
Kommentar abgeben (bisher 0 Kommentare)
Vorige Seite Nächste Seite