Archives: Oktober 2016

31. 10. 2016

712. radio%attac - Sendung, 31. 10. 2016

1. Big Brother Award
Seit elf Jahren vergibt der Verein Quintessenz am 25. Oktober den BigBrotherAward an jene "Personen, Institutionen, Behörden und Firmen, die sich im Feld der Überwachung, Kontrolle und Bevormundung ganz besonders verdient gemacht haben. „Wer im Wohnzimmer sitzt, Facebook benutzt und glaubt, die Anonymität des Wohnzimmers zu haben, irrt. Man sitzt am Hauptplatz und jeder, der vorbeikommt, hört mit!“ – soweit ein Zitat von Georg Markus Kainz von quintessenz, mit ihm sprach unsere Kollegin Gisi Linschinger.
http://www.bigbrotherawards.at/2016/

2. R. Misik: Warum die Argumente der CETA-Fans falsch sind
Unser 2. Beitrag führt uns in den mehr oder weniger dichten Argumentationsdschungel von CETA. Da ist die Rede von Untergang, Jobverlusten, Konzernprivilegien und anderen Grauslichkeiten. Der Journalist und Sachbuchautor Robert Misik versucht sich als Guide.
https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=robert+misik+facebook


Zur Sendung via http://cba.fro.at/327101
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Gestaltung: Gisi Linschinger, Gerhard Gutschi

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 31. 10. 16

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24. 10. 2016

711. radio%attac - Sendung, 24. 10. 2016

1. Gibt es eine populistische Erinnerungspolitik?
Im Rahmen der vom Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) veranstalteten Reihe "Simon Wiesenthal Lectures" versuchte Jan Werner Müller, Professor für Politische Theorie an der Princeton University vergangenen Donnerstag diese Frage zu beantworten. Zu Beginn des Vortrags, der im Wiener Staatsarchiv stattfand, klärte Jan Werner Müller zuerst einmal auf, was Populismus eigentlich genau bedeutet und wie Populisten so häufig mit Geschichte Politik betreiben.

2. Lebensmittel im Müll
Weltweit landet rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel im Müll. Auch in Österreich ist die Situation besorgniserregend. Die Mengen an weggeworfenen Produkten haben nicht nur enorme Auswirkungen auf die Umwelt, sondern sind auch sozial und wirtschaftlich gesehen bedenklich. Dabei wäre mehr als die Hälfte der ermittelten Lebensmittelabfälle, potenziell vermeidbar.
Deswegen sind Greenpeace und der WWF aktiv geworden.
Vergangenen Mittwoch übergaben sie dem Bundesministerium eine Petition mit 45.000 Unterschriften gegen Lebensmittelverschwendung. Jutta Matysek traf Frederike Klein, WWF-Referentin für Nachhaltige Ernährung, vor dem Lebensministerium und fand heraus was es mit der Sache genau auf sich hat.

3. Rosa Luxemburg
Das Portraittheater „Geheimsache Rosa Luxemburg“ feiert nun dank großem Erfolg im Frühjahr diesen Jahres seine Wiederaufnahme. Ein weiterer Grund: das 10-jährige Jubiläum des Portraittheaters, das Anita Zieher 2006 gegründet hat. Sie ist in „Geheimsache Rosa Luxemburg“ nicht nur die Produktionsleiterin, sondern steht auch als Schauspielerin auf der Bühne. Gemeinsam mit Sandra Schüddekopf als Regisseurin und Ingrid Oberkanins als Percussionistin ist das Team komplett. Wer Interesse hat „Geheimsache Rosa Luxemburg“ zu sehen hat dazu von 24.-29. Oktober im Theater Drachengasse Gelegenheit.
Wem die Lust noch fehlt, bei dem sieht es vielleicht nach dem kommenden Beitrag anders aus. Gerhard Gutschi sprach bereits anlässlich der Aufführungen im Frühjahr mit Anita Zieher unter anderem über das Potraittheater, Rosa Luxemburgs Leben und Denken und die Systemfrage.

Zur Sendung via http://cba.fro.at/326755
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Eine Sendung von Laura Hörner, Mitarbeit: Jutta Matysek, Gerhard Gutschi

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 24. 10. 16

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17. 10. 2016

710. radio%attac - Sendung, 17. 10. 2016

1. Tunesische Revolution
In unserem 1. Beitrag geht es nach Afrika. Unsere Kollegin Sabine Weninger-Bodlak hat Tunesische Revolutionärinnen getroffen. Wir erfahren von einem Land in ständigem Umbruch zwischen gieriger Herrschaft, religiösem Fanatismus und dem Drang nach Freiheit.
Das Quartett aus der Gewerkschaft UGTT, dem Arbeitgeberverband Utica, der Menschenrechtsliga LTHD und der Anwaltskammer erhielten 2015 den Friedensnobelpreis für die Förderung des Dialogs verfeindeter Lager. Sie haben einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der jungen Demokratie beigetragen.

Sabine Weninger-Bodlak traf Habiba Medeb von der Nationalen Tunesischen Minengewerkschaft und die Menschenrechtsaktivistin und Bloggerin Lina Ben Mhenni.
Sie begleiten den "Arabischen Frühling" seit seiner ersten Stunde. Das Quartett der Gewerkschaft UGTT, Arbeitgeberverband Utica, die Menschenrechtsliga LTHD und
die Anwaltskammer erhielten 2015 den Friedensnobelpreis für die Förderung des Dialogs verfeindeter Lager. Sie haben einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der (jungen) Demokratie beigetragen.

Links für Interessierte:
http://atunisiangirl.blogspot.co.at
http://www.sueddeutsche.de/politik/tunesien-der-clan-von-leila-trabelsi-hass-auf-das-system-der-gier-1.1047501
http://nobelpeaceprize.org/en_GB/laureates/laureates-2015/announce-2015/

2. Degrowth
Es ist eine immer dringlicher werdende Debatte rund um die Frage, wie unendliches Wachstum in einer endlichen Welt für sozialen Wohlstand sorgen kann. Eine Antwort soll hierbei das Konzept des 'Postwachstums' bieten, welches unter dem Schlagwort 'Degrowth' immer mehr an Aufmerksamkeit erhält. Hier werden Wachstumslogiken verworfen und ein 'gutes Leben für alle' angestrebt. Eine transdisziplinäre und kritische Auseinandersetzung mit jetzigen Wachstumslogiken und möglichen Alternativen ist ein notwendiger Schritt und wird in einer von Studenten organisierten Ringvorlesung diskutiert. Ein Beitrag von unserer Kollegin Juliane Vatter

3. KanzlerBim
Und zum Schluss eine Besonderheit:
„Karin Schuster besorgt sich einen Fahrschein und fährt mit dem Bundeskanzler Straßenbahn.“
Das ist kein Dramolett von Klaus Peymann sondern eine Begegnung der besonderen Art. Ende September trafen einander unsere Kollegin Karin Schuster und Bundeskanzler Christian Kern in einer Straßenbahn in Graz. Und es kam zur Überreichung einer besonderen Kiste:

Wie heißts so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Zur Sendung via http://cba.fro.at/326160
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Gestaltung: Sabine Weninger-Bodlak, Juliane Vatter, Karin Schuster, Gerhard Gutschi

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 17. 10. 16

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10. 10. 2016

709. radio%attac - Sendung, 10. 10. 2016

1.) Steuern zahlen, Steuern optimieren, Steueroasen
Florian Klenk erzählt über seine Mitarbeit bei der Evaluierung der Panama Papers .

2.) Projekt Bank für Gemeinwohl - zeichnen

Initiative von AK und ÖGB: www.nototaxhavens.eu
Projekt Bank für Gemeinwohl: www.mitgruenden.at

Zur Sendung via http://cba.fro.at/325694
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Gestaltung: Roland Ulbrich

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 10. 10. 16

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02. 10. 2016

708. radio%attac - Sendung, 02. 10. 2016

Barbara Rauchwarter und ihr Buch: „Genug für alle. Biblische Ökonomie“
Es sind neun Jahre seit unserem letzten Interview mit der evangelischen, feministischen Theologin Barbara Rauchwarter vergangen, wir sendeten damals unser Interview mit ihr aus gegebenem Anlass am 24.12.2007 (https://cba.fro.at/8403)
Barbara Rauchwarter ist nicht untätig geblieben in diesen neun Jahren. Sie schrieb ein Buch mit dem Titel „Genug für alle. Biblische Ökonomie“ – aufmerksam wurden wir auf das Büchlein in der GEA-Zeitschrift „Brennstoff“.
Das hat unser Neugier geweckt. Wie geht´s Barbara Rauchwarter heute und warum hat sie dieses Buch geschrieben?
Ökonomie und Bibel? Wie geht das zusammen?
https://www.wieser-verlag.com/buch/genug-fur-alle/
http://w4tler.at/brennstoff
http://w4tler.at/gea-laeden

Zur Sendung via http://cba.fro.at/325168
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Gestaltung: Judit Kovacs

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 02. 10. 16

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