Archives: Mai 2016

30. 05. 2016

690. radio%attac - Sendung, 30. 05. 2016

1. „Habemus Bundespräsident!“...
... so weit so gut, aber was nun passiert, gipfelt in der Frage. „Wie hältst du´s mit den anderen 50%!“ Man ist zornig oder abschätzig, man ist zynisch oder aggressiv – alles keine Wege für eine gedeihliche Zukunft. Wir fragten bei der Politikwissenschafterin Lisa Sinowatz nach einer Einschätzung.

2. Berichte aus der Anstalt
Als nächstes unsere Kollegin Laura Hörner. In guter Tradition heute wieder „Berichte aus der Anstalt“.

3. Klaus Werner Lobo: „Nach der Empörung“
Klaus Werner-Lobo, Aktivist, ehem. Politiker und Clown, ist bekannt geworden durch seine Veröffentlichung des „Schwarzbuch Markenfirmen“, das er 2001 zusammen mit Hans Weis verfasst hatte. Vor kurzem veröffentlichte er nun das Buch „Nach der Empörung. Was tun, wenn wählen nicht mehr reicht“, welches sich als Anleitung für zivilgesellschaftliches Engagement abseits von politischen Parteien versteht. Unser Kollege Thomas Kerekes sprach mit ihm.
Das Buch „Nach der Empörung. Was tun, wenn wählen nicht mehr reicht.“ ist bei Deuticke erschienen.

Zur Sendung via http://cba.fro.at/316929
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Gestaltung: Laura Hörner, Thomas Kerekes, Gerhard Gutschi

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 30. 05. 16

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23. 05. 2016

689. radio%attac - Sendung, 23. 05. 2016

Franz Nahrada - Kooperative Ökonomie

Graswurzel-Globalisierung? Globale Dörfer? Was ist das? Franz Nahrada kann uns das erklären.
Er kann uns auch umfassend darstellen, was "kooperative Ökonomie" in Zukunft heißen könnte.

Franz Nahrada ist Soziologe, gesellschaftspolitischer Theoretiker und Visionär, Vernetzer und Raumpionier, der sich seit 30 Jahren für eine neue Strategie im Verhältnis von Stadt und Land ausspricht. Er war auch Mitbegleiter von VisionATTAC und engagiert sich in Diskursen wie Freies Wissen, Commons, Solidarische Ökonomie, Demonetarisierung, Transition Towns, Neue Arbeit, Gemeinschaftliches Wohnen, Zukunft der Zivilgesellschaft, Digitale Technologien und viele andere.

Wir trafen Franz Nahrada in der Buchhandlung in der Seestadt und führten mit ihm ein fast halbstündiges Interview über seine Gedanken zur Globalierung und Stadtentwicklung, Raumentwicklung, Zusammenleben - auch und gerade in Wien. Herausgekommen ist eine Zwischenbilanz eines politisch aktiven Forscherlebens jenseits akademischer Strukturen - und ein Aufruf ganz aktuell die Notwendigkeit einer "Neuerfindung des politischen Souveräns" wahrzunehmen und nicht mehr auf die traditionellen Begriffe von Staat und Volk zu bauen.

Mehr Infos zur Arbeit von Franz Nahrada finden Sie auf:
http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?FranzNahrada
http://theoriekultur.at/wiki

Zur Sendung via http://cba.fro.at/316331
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Gestaltung: Judit Kovacs

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 23. 05. 16

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16. 05. 2016

688. radio%attac - Sendung, 16. 05. 2016

1. Rolf Röhrich über "Das Finanzkapital“
Schulden – der wahre Reichtum des Kapitalismus
P.S. „Wer zwei Paar Hosen hat, mache eines zu Geld und schaffe sich dieses Buch an!“ (Georg Christoph Lichtenberg)

2. Heinz-Josef Bontrup: Appel für den Sozialstaat!
(Co-Autor des neuen Attac-Buches "Konzernmacht brechen”)
Grundsätzlich ist die Verteilungsfrage zu stellen. Ohne eine Umverteilung des bestehenden (nicht nur zukünftig erwirtschafteten) gesellschaftlichen Reichtums kann eine Umverteilung von Arbeit – und damit eine gerechte Verteilung von Anerkennung und Würde – nicht gelingen.

3. Lisa Mittendrein zur Forderung der Finanztransaktionssteuer
Seit Jahren wird auf EU-Ebene über die Finanztransaktionssteuer diskutiert. Nun zeigt eine neue Studie, dass sie hohe öffentliche Einnahmen bringen könnte. Doch worum geht es bei dieser Steuer überhaupt und worauf kommt es an?

Zur Sendung via http://cba.fro.at/316000
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Gestaltung: Laura Hörner, Roland Ulbrich, Judit Kovacs, Ursula Knaack

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 16. 05. 16

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10. 05. 2016

687. radio%attac - Sendung, 09. 05. 2016

1. Konzernmacht brechen
Attac hat ein neues Buch herausgebracht und stellte es am 27. April 2016 auf der Wiener Wirtschaftsuniversität vor – der Titel lautet: „Konzernmacht brechen“, Mandelbaum Verlag,
ISBN: 978-3-85476-650-6

2. Zum Abschluss bringt Laura Hörner die „Nachrichten aus der Anstalt“.

Zur Sendung via http://cba.fro.at/315300
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Gestaltung: Laura Hörner, Roland Ulbrich

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 10. 05. 16

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02. 05. 2016

686. radio%attac - Sendung, 02. 05. 2016

1. Oskar Negt - Utopien
Beginnen wir unsere heutige Sendung mit einem deutschen Philosophen, mit Oskar Negt.
Negt, der schon 1970 nach Hannover berufen worden war, wirkte in die Arbeiterbewegung hinein, klassischen demokratisch-sozialistischen Ideen treu. Den Gewerkschaften schrieb er ins Stammbuch – wer würde das bei uns wagen - sie möchten weiterhin den Utopien Raum in ihrer Ideenwelt geben.

2. Glyphosat
Und weil´s so genau passt, noch ein weiterer Schritt von der gutwilligen Gemeinschaft in die Konzerngeisterbahn.

3. Gerald Hüther: Selbstorganisation
All unsere sehr klugen Leute rätseln über den Ausgang des ersten Wahlganges zur Bundespräsidentenkür. Man sucht Rezepte. Und da bin ich doch ziemlich skeptisch. Vielleicht muss man einfach nur tiefer graben. Zu diesem Behufe halte ich mich gerne an Prof. Gerald Hüther, den deutscher Neurobiologen.

4. Nachrichten aus der Anstalt
Als stabile Einrichtung haben sich zumindest die Nachrichten aus der Anstalt etabliert – mit unserer Kollegin Laura Hörner

5. 1. Mai
In Österreich finden Kundgebungen zum Ersten Mai seit 1890 statt. Die Wiener Arbeiterschaft veranstaltete z. B. am 1. Mai 1890 im Wiener Prater die mit mehr als 100.000 Teilnehmern größte Kundgebung, die bis dahin jemals in der Stadt zu sehen war. Die 1889 gegründete Arbeiter-Zeitung nahm darauf Bezug, dass die Maifeier im Prater, einem großen Grünareal, stattfand, und Victor Adler schrieb dazu im Mai 1890:
„Er ist sehr schön, der 1. Mai, und die Tausende von Bourgeois und Kleinbürgern werden es den Hunderttausenden von Proletariern gewiss gerne vergönnen, sich auch einmal das berühmte Erwachen der Natur, das alle Dichter preisen und wovon der Fabrikszwängling so wenig bemerkt, in der Nähe zu besehen.“

Zur Sendung via http://cba.fro.at/314813
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192

Gestaltung: Laura Hörner, Gerhard Gutschi

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 02. 05. 16

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