Archives: September 2013

30. 09. 2013

551. radio%attac - Sendung, 30. 09. 2013

1. Kein Kraftwerk in der Schwarzen Sulm
Mit Trommeln und Tröten haben vergangene Woche vor dem Lebensministerium
Menschen gegen den Bau eines Kraftwerkes in der Schwarzen Sulm in der südlichen
Weststeiermark demonstriert. Vertreten waren Abgeordnete der Grünen, des mehr oder
weniger amtlichen Naturschutzes und Menschen, die vor Ort ein Protestcamp betreiben. Wir
sprachen mit einem, der bereits einmal und zwar 1984 erfolgreich mitgeholfen hat, ein
Kraftwerk zu verhindern. Die Rede ist von der Hainburger Au, von der man auch sagt, sie
wäre die Wiege der Grünen in Österreich und die Rede ist von Bernd Lötsch oder
besser Professor Bernd Lötsch, von 1994 bis 2009 auch Generaldirektor des Naturhistorischen
Museums in Wien.
http://schwarzesulm.org/

2. Der kleine Fisch: "Generalstreik in Frankreich!"
Druck ist auch das Schlagwort für unseren nächsten Beitrag. Fast hätten wir es nicht
mehr geschafft, aber nun kommen die Septembergedanken vom Kleinen Fisch.
http://www.kleiner-fisch.at/

3. Ernährungssouveränität
Eine Revolution wird es nicht werden, aber es ist was am Sprießen. Bis Ostern 2014 will
man ein Forum für Ernährungssouveränität auf die Beine stellen und wir waren bei einem
Organisationstreffen im Ammerlinghaus in Wien dabei. Und weil das prinzipiell einfache Thema
von der Ernährungssicherheit manchmal ein bisserl holprig daherkommt, haben wir einen
Erklärungsversuch begonnen oder eigentlich gar nicht wir, sondern Ludwig Rumetshofer von
der Österreichischen Berg- und Kleinbäuerinnenvereinigung.
http://www.attac.at/themen/ernaehrungssouveraenitaet.html
http://www.viacampesina.at/cm3/index.php

Zur Sendung via http://cba.fro.at/247124

Gestaltung: Gerhard Gutschi

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 30. 09. 13

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23. 09. 2013

550. radio%attac - Sendung, 23. 09. 2013

1. „Gesundheit für alle“
Wussten Sie, dass es heute mehr Gesundheitsmythen als je zuvor gibt? Und dass diese mit
der neoliberalen Politik zu tun haben?
Das Streben nach Effizienz im Gesundheitswesen hat weite Kreise gezogen und trifft
inzwischen mit seinen Ergebnissen den Nerv der Bevölkerung, sei es als Patienten oder als
Beschäftigte.
Werner Rätz von attac Deutschland ist Mitherausgeber des Buches „Gesundheit für alle“.
Er gibt Einblick in die Privatisierungspolitik und Ausblick auf Gestaltungsmöglichkeiten.
Das Interview führte unsere Kollegin Karin Schuster in Graz.
http://www.mandelbaum.at/books/806/7458

2. Europa geht anders
Der Countdown läuft. Der Europäische Rat plant im Dezember 2013 einen Beschluss über
einen Pakt für „Wettbewerbsfähigkeit und Konvergenz“. Damit soll die Krisenpolitik der
Europäischen Union in Griechenland, Spanien oder Portugal auf ganz Europa ausgedehnt
werden. Die Politik der Europäischen Union ist erfolglos, sie führt zu Massenarbeitslosigkeit
und steigenden Schulden. Statt das neoliberale Rezept zu ändern, wird die Dosis erhöht. Der
sogenannte „Wettbewerbspakt“ ist nichts anderes als ein Pakt für Lohndumping, Sozialabbau
und Privatisierung.
Europa geht anders. Wir lehnen diesen Plan der EU-Kommission entschieden ab. Wir fordern
alle Menschen, die ein anderes Europa wollen, auf, Druck auf ihre Regierungen und
Parlamente auszuüben, damit möglichst viele Regierungschefs beim Europäischen Rat im
Dezember 2013 dem Wettbewerbspakt eine Absage erteilen. Es braucht eine Kehrtwende
hin zu einem demokratischen, sozialen und ökologischen Europa der Vielen!
Das ist der Eingangstext auf der homepage von „Europa geht anders“, anschließend kommt
dann folgendes Video, das wir radiomäßig bildlos senden.
http://www.europa-geht-anders.eu/

3. Der Wandel
Vermögen sind in Österreich extrem ungleich verteilt. In den Reichstenlisten taucht
beispielsweise regelmäßig Billa-Gründer Karl Wlaschek auf, sein Vermögen wird auf 4,2
Milliarden Euro geschätzt.
Laut Billa-Betriebsrat beträgt das Nettogehalt für Feinkostverkäufer (Vollzeit) im ersten
Berufsjahr 1091 Euro. Unter der optimistischen Annahme, dass eine Verkäuferin 100 Euro
im Monat spart, kann sie bei angenommenen zwei Prozent Realzinsen in einem Erwerbsleben
von 40 Jahren etwa 75.000 Euro Vermögen bilden. Wlaschek besitzt also so viel, wie sich
56.600 Billa-Feinkost-Mitarbeiter im Leben ersparen könnten.
Eine kürzlich publizierte Studie der Universität Linz schätzt die Vermögenswerte des reichsten
Prozents auf 470 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der gesamte öffentliche Schuldenstand der
Republik beträgt mit 227,4 Milliarden Euro nicht einmal die Hälfte. In einem Land, wo das
oberste Prozent das Eineinhalbfache der jährlichen Wirtschaftsleistung besitzt, wird im
Wahlkampf darüber diskutiert, ob die knapp 200.000 Bezieher von Mindestsicherung den
Sozialstaat missbrauchen.
Ich habe mich umgesehen und umgehört und in keinem Medium Wahlwerbung für die Partei
„Der Wandel“ gefunden. Und ich habe, im Lichte des vorher gesagten, beschlossen, dass
radio%attac Wahlwerbung machen sollte.
http://www.derwandel.at/

Zur Sendung via http://cba.fro.at/246830

Gestaltung: Karin Schuster, Gerhard Gutschi

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 23. 09. 13

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16. 09. 2013

549. radio%attac - Sendung, 16. 09. 2013

1. Der stille Krieg gegen die Flüchtlinge
Jedes Jahr sterben an den EU-Außengrenzen Hunderte, manchmal Tausende von Migranten,
insgesamt etwa 17.000 seit 1993. Menschen, die aus ihrer Heimat vor Bürgerkriegen,
Klimachaos und hoher Arbeitslosigkeit fliehen, versuchen über das Mittelmeer, die kanarischen
Inseln oder die Türkei nach Europa zu gelangen, um ein besseres Leben zu finden. Doch die
EU versucht mit allen Mitteln die Einreise zu verhindern.
Ein Beitrag von KontextTV, Gestaltung: Fabian Scheidler & David Goeßmann.
http://www.kontext-tv.de/

2. Wahlkampfhymnen
Die beiden Kabarettisten und Schöpfer der Hymnen Christoph & Lollo empfehlen, den Umständen
entsprechend, beim Anhören der Wahlkampfhymnen von Team Stronach, ÖVP und den
GRÜNEN aufzustehen und eine feierliche Haltung einzunehmen!
http://www.christophundlollo.com/

Zur Sendung via http://cba.fro.at/246534

Gestaltung: Fabian Scheidler, David Goeßmann, Gerhard Gutschi

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 16. 09. 13

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09. 09. 2013

548. radio%attac - Sendung, 09. 09. 2013

Aus urlaubs- und netzwerktechnischen Gründen wiederholen wir die 547. Sendung!

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 09. 09. 13

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02. 09. 2013

547. radio%attac - Sednung, 02. 09. 2013

Heute bringen wir – in Wien würde man sagen: „Ein Gustostückerl!“ – ein Interview mit dem Linguisten Noam Chomsky,
das die Kollegen Fabian Scheidler und David Goeßmann von Kontext TV geführt haben.

Noam Chomsky: "Die Schurkenpolitik des Westens"

„Die Zukunft der Euro-Zone sieht ziemlich düster aus, wenn Deutschland seine Haltung nicht ändert“, sagt Noam Chomsky.
Dabei sei die BRD nach dem zweiten Weltkrieg gerade durch den Schuldenerlass europäischer Staaten erst zu Wachstum
und Wohlstand gekommen. Jetzt verhindere die deutsche Regierung unter Merkel genau diese Politik. Das Kürzen von
Staatsausgaben sei zudem vollkommen ungeeignet, um aus der Krise heraus zu kommen. „Austerität macht alles noch viel
schlimmer“.
http://www.kontext-tv.de

Zur Sendung via http://cba.fro.at/245691

Gestaltung: Fabian Scheidler, David Goeßmann, Gerhard Gutschi

Geschrieben von Gerhard Gutschi (Profile) am 02. 09. 13

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